Berufsorientierungstraining für die Jahrgangsstufe 7

Von Barbara Waschk
Berufsorietierungstraining

Am Donnerstag, den 11. September, und Freitag, den 12. September, nahmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 an einem spannenden Berufsorientierungstraining teil. Während am Donnerstag drei Klassen an der Reihe waren, absolvierten die beiden übrigen Klassen ihr Training am Freitag.

Das Berufsorientierungstraining wird im Rahmen der „TalentTage Ruhr“ in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit, der „TalentMetropole Ruhr“ u.a. angeboten. Ein engagiertes Team von Frauen und Männern des Technikzentrums Minden-Lübbecke e.V. führte die Workshops durch.

Insgesamt standen zwölf verschiedene Workshops, die sich an verschiedenen Berufsfeldern orientierten, auf dem Programm, die im Rotationsverfahren an Stationen durchlaufen wurden. Dabei sammelten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Erfahrungen. So sollte etwa an der Station „Leonardo-Brücke“ mit Holzstäbchen eine tragfähige Brückenkonstruktion entstehen. Bei der „Würfelmontage“ mussten dann kleine Aluminiumwürfel passgenau zusammengesetzt und an der Station „Lebensmittel erkennen“ Produkte wie Cornflakes, Reis oder Linsen erkannt werden. Beim Workshop „Teller tragen“ schließlich wurde geübt, Teller wie in einem Restaurant korrekt und sicher zu tragen.

Daneben gab es noch viele weitere Stationen, die verschiedene Fähigkeiten herausforderten. Ob Geschicklichkeit, Teamarbeit, Konzentration oder Genauigkeit: überall standen Kompetenzen im Mittelpunkt, die später in ganz unterschiedlichen Berufen eine Rolle spielen werden, etwa in der Logistik, im IT-Bereich, in der Gastronomie oder im pädagogischen Umfeld.

Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt einen Laufzettel, auf dem sowohl die durchlaufenen Stationen als auch die individuellen Rückmeldungen der Teamleiter/innen festgehalten wurden. Dabei ging es ausdrücklich nicht um schulische Noten, sondern darum, spielerisch herauszufinden, wo persönliche Stärken, Interessen und Talente liegen. Am Ende des Tages erfolgte eine Gesamtauswertung, die sowohl die Selbstwahrnehmung der Jugendlichen als auch die Beobachtungen der Trainer zusammenführte.

Dieser Laufzettel wird für die weitere Berufswahlförderung aufbewahrt und bildet damit eine nicht unwichtige Grundlage für künftige Entscheidungen. Denn auch wenn die konkrete Berufswahl noch in einiger Ferne liegt, ist es sinnvoll, bereits in Klasse 7 einen ersten Blick auf eigene Talente und mögliche Perspektiven zu werfen.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren durchweg positiv: Mit viel Spaß, Konzentration und Neugier nahmen sie die Herausforderungen an. Dank der hervorragenden Organisation durch Frau Sponheuer verlief alles reibungslos. Somit war das Berufsorientierungstraining für unsere Schülerinne und Schüler eine bereichernde Erfahrung, die den Jugendlichen nicht nur neue Fähigkeiten, sondern auch wichtige Anregungen für ihre Zukunft mit auf den Weg gegeben hat.